Flachware.de
 

Dana Lürken

offizielle homepage:
http://www.dana-luerken.de
http://www.youtube.com/user/21a077



aktuell ::


Zimmer frei
im Hotel Mariandl
Goethestr. 51, München

Eröffnung: Dienstag 10.10.2017 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. - 15.10. jeweils 12-22 Uhr
Finissage: 15.10.2017 ab 20Uhr

www.mariandl.com


shopping mall
Eine Wanderausstellung mit 43 Künstlerinnen und Künstlern
noch bis 15. Oktober in der Villa Jauss in Oberstdorf


Länger leben | Living Longer
Das Crossmedia Projekt zum demografischen Wandel

www.livinglonger.eu
__________________________________________

Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm
16. September 2017


Kunstwerk Abendmahl in der Petruskirche Neu-Ulm
© Foto: Südwestpresse

SHOPPING MALL
Galerie der Künstler, 15.3.-9.4.2017



Kunsttage Trudering
13.-17.4.2017

Foto©Caroline Haßlberger

Kunstverein Bamberg: Sagen und Zeigen - Schrift in der Kunst
25.9. - 8.11.2015




www.kunstverein-bamberg.de


contemporallye „subjektive“ 
13. - 20.06.2015

www.contemporallye.com


Offene Ateliertage der Halle 6
5. - 7.12.2014




Ein Modelltheaterprojekt von Tomma Galonska
18.09. – 17. 10. 2014
Leonrodhaus, Dachauer Str. 114, München



Konzept und Performance: Tomma Galonska
Medienkunst: Manuela Hartel
Raum und Grafik: Dana Lürken
Mitarbeit: Sophie Sörensen
PR und dramaturgische Beratung: Beate Zeller



Jubiläumsausstellung 20 Jahre Aichacher Kunstpreis – Preisträgerausstellung
Ausstellungsdauer: 22. September – 20. Oktober 2013

www.kunstverein-aichach.de


Der leere Raum, Teil IV
März 2013



Albert Coehrs, Florian Froese-Peeck, Susu Gorth, Dana Lürken
Rathausgalerie München



DEBUTANTEN 2012


KISS ME, 2012
Wandinstallation aus Schokoschaumküssen, Galerie der Künstler, München

Jahresausstellung des Kunstverein Rosenheim

Versprechungen, videoloop, 3.10 min
Städtische Galerie Rosenheim, Raum 3

5 x 2 Münchner Künstler und ihre Netzwerke

Enthüllung oder ein Tisch braucht keine Beine um zu stehen
Objektinstallation, 6x1x1 Meter



o.T. (Ölwanne), 180x180cm
Einweihung, BMW Werk Regensburg, 2.März 2012

siehe auch:
video auf youtube


my other story - (un)mögliche Identitäten
Maximiliansforum München

"Zwillingsgeschichte", 2-Kanal-Videoinstallation, 3.25 min

siehe auch:
video auf youtube



OPEN HOUSE
Schwanthaler 72

"o.T. (Zuckerboden)", Installationsansicht
 
artionale 2011

"der leere raum", 3-Kanal-Videoinstallation
Installationsansicht am Eröffnungsabend, Erlöserkirche München
Sueddeutsche Zeitung vpm 6.10.2011

 
Preisträgerin des 18. Aichacher Kunstpreis 2011

 

"o.T. (Öl)", Installation
 
Ausstellungsdauer: 25.09. bis 23.10.2011
http://www.kunstverein-aichach.de/
 
Fotostrecke Augsburger Allgemeine
Presse: Aichacher Zeitung
 
 



Katholische Akademie Bayern, Mai 2011

"kleine Aufmunterung", Audioinstallation
 
 
"Kopf hoch!" ruft es einem durch die Kopfhörer entgegen, doch die Länge des Kabels macht es einem schwierig, der Aufforderung zu folgen. Eine Spielerei im Sinne des Ausstellungstitels "ausrichtung", passend zum religiösen Hintergrund des Ausstellungsortes oder auch eine Anspielung auf die Sichtweise der Kunstbetrachtung im Allgemeinen.
 
 
Endauswahl Cité Paris Stipendium, Februar 2011
 

o.T. (Öl) - Pärchenversion, Installation
Maße 90 x 90 x 100 cm




Projektrealisierung im BMW Werk Regensburg

Modellansicht
 
Besuchertag BMW Werk Regensburg, Artikel Mittelbayerische


 


GREAT EXPECTATIONS
Meisterschüler der Akademie der Bildenden Künste stellen aus
30. April bis 8. Mai 2010
 

Ein Stück vom Kuchen, Installation mit Torte
 
siehe auch:
videodokumentation auf youtube
 
 
Mit freundlicher Unterstützung von Federntechnik Knörzer GmbH und ESTOMA
___________________________________________
 
Diplomausstellung Kunstakademie München
3.- 6. Februar 2010, jeweils 14-19 Uhr
Altbau Raum EG 21
 
 

der leere Raum
Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden?
3-Kanal-Videoinstallation, 8,37 min. loop, 16:9 HD
 
siehe auch: videoausschnitt, 1:17 min auf youtube
 
Mit freundlicher Unterstützung der EPSON Deutschland GmbH und  Heimkinoraum München
___________________________________________
 




Jetklasse in Lissabon
http://www.jetklasselisboa.blogspot.com
9.10. bis 1.11.09, Fábrica Praço de Prata, Lissabon



"copy-paste", Bodeninstallation aus Gartenzwergen
Gemeinschaftsarbeit mit Janina Roider und Max Schmölz


 


"Zeig mir deins, ich zeig dir meins!"
GRAZ Kunstverein Regensburg, 12.9. - 4.10.2009


http://www.kunstvereingraz.de/archiv/eventview/19
Pressestimmen: Mittelbayerische Zeitung vom 15.9.09



siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=z4ATrg-aGRI
 
 
 
"(...) Die Arbeiten von Dana Lürken heißen „11 Minuten“ und „Was bleibt“, zweimal ist das Auseinandersetzung mit dem Phänomen Zeit, Zeit als Ordnungsform, Zeit als Form des Lebendigseins. (...)
Die Installation in diesem Raum hat den Titel „Elf Minuten“, sie zeigt uns ein Bett und ein Fernsehgerät, 11 Minuten Echtzeit lang währt der Dialog, der zu hören ist, eine drängende Frauenstimme sagt:“ Ich liebe Dich!“ - „Ich Dich auch“ lautet die mechanische Erwiderung durch eine Männerstimme.
Aus der Eröffnungsrede von Wolfgang Herzer (Kunstverein Weiden)
 



"was bleibt", Wandinstallation
 
Diese Arbeit hat autobiographische Bezüge. Sie befasst sich mit der Person der Großmutter von Dana Lürken. Es handelt sich bei den Objekten, die an der Wand im Nebenraum befestigt wurden, und dies auch vor einem Ewigkeits-Symbol mittelalterlicher Malerei, dem Goldgrund, um Fundstücke aus dem Nachlass der Verstorbenen. Spurensicherung ist das, die auch den Versuch einer Sinnsicherung enthält, was hat dieses verblichene Leben zusammengehalten, woraus bildet sich biographische Kohäsion?
 
 Aus der Eröffnungsrede von Wolfgang Herzer (Kunstverein Weiden)
 
 



Jahresausstellung 2009, Akademie der Bildenden Künste

"HYPE ME", Wandinstallation aus Zündhölzern, 400 x 70 cm
Entzündung am Freitag, den 24.7 um 19 Uhr
siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=auvpgZx22KA


Auszeichnung: artgrant Kunstpreis 



"HYPE ME", Wandinstallation aus Zündhölzern, 400 x 70 cm


Pressestimmen:
Münchner Merkur vom 20.7.09
Abendzeitung vom 18.7.09




"TAKE ME", Installation im öffentlichen Raum
ca. 2000 Studentenblumen, 22 x 4 Meter
 
Sponsoren: Ganser-Gruppe, Gebert Pflanzen


Wunderkammer - Die Ratten stürmen das sinkende Schiff
Eine Ausstellung von Projekt Perineum 2000 / 14. Mai -16.Juni 2009 / Färberei München

"Kleine Dekadenz", 40x40x44,5cm, Glas, Federn, Öl, das tropft



 
das wärs gewesen
Ausstellung von Studenten der Kunstakademie München 
unter Leitung von Via Lewandowsky
24. - 30. April 2009/ Akademiegalerie

Performance "komm bald wieder" am Eröffnungsabend
Foto: Kilian Blees
siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=1uNx1WlX03I
 
 
UAMO Festival - 2009 "PERFORATION"
23. - 26. April 2009 / Kunstarkaden München 

Siebdruck auf Stahlblech, 80 x 36 cm



EVA, einfach nur Video

in Zusammenarbeit mit Barbara Trost und Eva Schleippmann, 2008/2009


 


"product placement" oder die Frage nach dem Wirken von Kunst
16.-18. Oktober | Krämersche Kunstmühle

"Wabenmotherboard Nr. 5"
Installation (Gruppenarbeit)


Weitere Informationen:
http://www.kraemer-kunstmuehle.de
 
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/450823




Jahresausstellung 2008, Akademie der Bildenden Künste


o.T. (Öl) ehemals "Etablierte Gier", Installationsansicht


Es ist angerichtet. Zwei silberne Leuchter mit weißen Kerzen stehen auf der Tafel, und zehn Gedecke sind in zwei Reihen aufgetragen. Weißes Porzellan, Kristallgläser, daneben die Bestecke in der Folge des zu erwartenden Menüs scheinen uns zum Platz nehmen einzuladen. Doch die Stühle fehlen, und die Tafel ist ein Gestell, kein solider Tisch. Was aber am meisten irritiert: Weingläser und Suppenteller sind mit einer tiefschwarzen Flüssigkeit gefüllt - ebenso wie die gesamte Oberfläche der Tafel, welche in Wirklichkeit keine Tischplatte, sondern eine zwei Zentimeter tiefe Wanne ist. Die Bestecke versinken leicht in ihr, die Platzteller scheinen auf ihr zu schwimmen, und die Servietten oberhalb der Teller sind voll gesogen mit ihr. Die Flüssigkeit scheint schwer und dick; sie bildet flache Böschungen, wenn sie feste Gegenstände wie die Füße der Kerzenständer oder die Griffe der Bestecke umschließt; und dabei spiegelt sie wie hochglanzpolierter Lack. Empfindliche Nasen erraten schnell, um was es sich bei dieser schwarzen flüssigen Substanz handelt: Es ist gebrauchtes Motorenöl. Sein flüchtiges Aroma verbreitet sich im Raum, und wer es nicht rechtzeitig bemerkt und die Oberfläche berührt, um herauszufinden, was das ist, dem klebt es an den Fingerspitzen.

Es ist angerichtet, aber das Mahl ist ungenießbar. Sondermüll. So giftig, dass es eine riesige Menge Wasser und Erde verseuchen könnte, unfruchtbar machen würde. Der ausgediente Schmierstoff hat jedoch in seiner glänzenden, umfließenden Gestalt, deren tiefe, undurchdringliche Schwärze das Licht großer Fenster reflektiert, eine faszinierende ästhetische Präsenz. Anziehend und abstoßend zugleich, ist diese Präsenz Bestandteil eines Bildes, das über die formale, skulpturale Inszenierung hinausgeht und Metapher ist. Auslöser sind die beiden Elemente, die zusammengebracht werden, die beiden Bestandteile der Skulptur in ihrer Widersprüchlichkeit: Das Öl ist der eine Teil, die gedeckte Tafel der andere. Zusammen können sie eine Dialektik entwickeln, aus der sich ganz klassisch eine These ableiten lässt. Dabei ist beachtenswert, dass die Metapher zugleich real in ihrer Gegenständlichkeit ist: echtes Altöl, echtes Geschirr; ornamentlos reduziert auf das Wesentliche. Die Tafel ist in einer unbestimmten Festlichkeit gedeckt, sie ist nicht die spezielle, sondern eine allgemein festliche Tafel, ein Symbol kultivierten Speisens europäischen Ursprungs. Doch nun ist dieses gesellschaftliche und leibliche Ritual verseucht, abgesoffen in den Resten des Stoffes, der im 20. Jahrhundert zur Schlüsselsubstanz der modernen Existenz wurde, und dessen Erscheinungsformen als Rohstoff und als Energieträger uns bis heute und bis hierher getragen haben.
 
Und hinter dem sichtbaren Bild entsteht ein unsichtbares, wenn wir das Kunstwerk, die Skulptur des ölgedeckten Tischs, mit Begriffen wie Rohstoff, Energie, Besitzverhältnisse und Preise verbinden. So wird die Erde vielfach nicht bepflanzt, damit ihre Produkte Küche und Keller, Glas und Teller füllen, sondern um das "schwarze Gold" zu ersetzen, dass je nach Besitzverhältnis zum schwarzen Gift, nicht zuletzt für die Volkswirtschaften, geworden ist. Diese Verhältnisse sind es schließlich auch, die für ein Auseinandertriften der Extreme von Luxus und Armut verantwortlich sind, die über die Verfügbarkeit von Lebensmitteln, Luxusgütern oder schlicht dem ßberlebensnotwendigen bestimmen. Früher schufen Künstler Bilder, die man als Memento Mori, Mahnmale der irdischen Vergänglichkeit, betrachten konnte. Wenn sich diese Tradition mit der hellwachen Einsicht trifft, dass es gesellschaftliche und politische Zusammenhänge gibt, die Rahmenbedingungen für das menschliche Werden oder Vergehen schaffen, dann ist etwas Wichtiges passiert: dann wirkt Kunst.
Autor: Jochen Meister


Seifenkistenrennen und andere Kunststücke!
Die große Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste

(Autor: Andreas Ammer)
Ein edel eingedeckter Tisch, weißes Porzellan, Silberbesteck, Kristallgläser. Der Wein ist schon eingeschenkt, nur warum ist er so dunkel? Tiefes Schwarz! Näher tretend bemerkt man, dass die ganze Tischoberfläche aus dieser schwarzen Flüssigkeit besteht. Teller und Besteck sind zur Hälfte darin versunken. Dann kommt der Geruch. Ein Aha-Effekt: Die Kunststudentin Dana Lürken hat Altöl zum Sinnbild dieser luxuriösen Tafelfreuden gemacht. [...]

 


"Die Kraftprobe - 200 Jahre Kunstakademie München"
 
Haus der Kunst, 30. Mai bis 31. August 2008

Projekt Aka 68 1/2, Videoinstallation
http://www.hausderkunst.de/aktuell/rueckblick/2008/die_kraftprobe.php


Altbau oder Neuland
13.-21. Juni 2008

"Serienproduktion", Papierarbeit



 
UAMO Kunstfestival :: CHEAP LIKE WOW!
3.04.2008 - 6.04.2008

McApple
 



Klasse Magdalena Jetelová¡ im Kunstpavillon: 7.-23. März 2008
Sieben ßpfel, sieben mal angebissen, sieben Sünden. Jedoch ungeniessbar, weil zur Ikone stilisiert. Kann Apple Sünde sein?
http://www.kunstpavillon.org/links/aktuell.htm


 


INVASION 6 : Pasinger Fabrik "Flüsterwald"
Rauminstallation, 2008

Inhaltlich befasst sich die Rauminstallation "Flüsterwald" mit dem Thema Sehnsucht: Hauptmotiv der Romantik - ein bis in unsere heutige Wohlstandsgesellschaft lebendiges Gefühl. 
Ein Weg führt durch den Wald, läd den Besucher ein, hindurchzuwandeln. Die Bäume rezitieren romantische Texte, singen Melodien von einer besseren Zukunft, aber sie locken auch mit Werbeangeboten und tragen Kontaktanzeigen und Viagrawerbemails vor.
Außerdem wird Bezug auf die Nähe des Pasinger Bahnhofs genommen. Der Bahnhof als rastloser Ort der ständigen Mobilität impliziert Sehnsüchte wie Fernweh, Heimweh, Trennungsschmerz. Eine permanente Soundcollage untermalt den gesamten Raum mit Originalgeräusche vom Betrieb am Pasinger Bahnhof. Ein Video zeigt den monotonen Blick aus einem fahrenden Zug auf die Gleise. In scheinbar endloser Wiederholung versichert eine Frauenstimme mit starker Emotionalität: "Ich liebe dich" - die ewig gleiche Antwort "ich dich auch" gibt wenig Hoffnung auf Erfüllung ihrer Sehnsucht.



Warszawa - Gdanks - München : : 
 
15-25.10.2007, unterwegs mit der Jet-Klasse


Restore motherboard contemporary art ruhr, Essen 2007: :
Installation (Gruppenarbeit)



Grundgedanke ist die Instandhaltung und das Konservieren von Erinnerungen und Erfahrungen. Ebenso wie im menschlichen Organismus, welcher erlebte Eindrücke im Unterbewußtsein speichert. Die Installation stellt dieses stete Dasein der unterbewußten Erinnerungen dar.
Nichts soll verloren gehen, alles soll zugleich verfügbar und betrachtbar sein.
 


Die Erde verstehen wir als Nähr- und Mutterboden, als organisches und Leben spendendes Element. Sämtliche Gegenstände sind Sammelstücke unseres persönlichen Erfahrungsschatzes, welche beim Betrachter Assoziationen erwecken und wiederum seine persönlichen Erinnerungen hervorrufen. Einige Objekte sind gut sichtbar, andere liegen im Verborgenen, ganz andere drücken von unten an die Folie oder durchstoßen diese sogar und treten somit deutlich in den sichtbaren Bereich, gleich einer prägenden Erinnerung, welche sich an die Oberfläche unseres Bewusstseins drängt. 


http://www.kunstquadrate.de



 "Geister" Westendstudios - Offenes Atelier Wochenende 2007 : : 

Videoinstallation (Gruppenarbeit)
http://www.westendstudios.de/07/dokumentation.htm
 
 


"Wabenmotherboard" im White Club, Salzburg, 2007: :
Installation (Gruppenarbeit)

White Club - Verein für junge Kunst - http://www.whiteclub.at
http://www.drehpunktkultur.at/txt07-9/0844.html


auf der Jahresausstellung 2007:


 


Motherboard
Rauminstallation (Gruppenarbeit)


Die Rauminstallation "Motherboard" ist eine Folgearbeit der Installation "die Ape", die wir bei der Jahresausstellung 2006 präsentiert haben. Ebenso wie damals sind unsere Themen Input/Output und die Kombination von Technischem und Organischem.


"Motherboard" ist eine multimediale, begehbare Rauminstallation.
Der Grundgedanke orientiert sich an dem Motherboard/Mainboard im 
Computer. Was uns beim Motherboard interessiert sind die Vorgänge, welche auf unsichtbare Weise ein System am Laufen halten. Wir begreifen dies als abgeschlossenen Organismus und stellen in unserer Installation die Zusammenhänge in einem übertragenen Sinne dar, 
nämlich angelehnt an eine Parallele zwischen Motherboard und menschlichem Gehirn.


Der Boden ist mit einem Rasen ausgelegt, über den Wege aus Kabeln an verschiedenen Gegenständen vorbei führen. Der Betrachter geht auf diesen Kabelwegen durch den Raum. Die Gegenstände befinden sich unter durchsichtigen Glasobjekten und stammen aus unserem persönlichen Erfahrungspool. Durch Licht, Sound und Geruch schaffen wir eine Atmosphäre, die verschiedene Sinne anspricht und somit beim Betrachter wiederum unsichtbare Prozesse auslöst. 


 
"TAKE AWAY" 
Kunst im öffentlichen Raum, Katerinska Garten, Prag, 2007



Ausstellung im Cubiculum : :




"la storia", 9-teilige Fotoserie, transparent auf Plexiglas kaschiert
 



Vom 4. bis 7. Mai präsentiert der "Raum für Projektion" in der Festival-Lounge der Kurzfilmtage Oberhausen an vier Abenden ab 22 Uhr in dritter Auflage das Projekt "loop pool" für das internationale Künstler, VJs und Regisseure jeweils einen Videoloop produzieren. 

http://www.raumfuerprojektion.de -> photoalbum -> 6.Mai
 



Stockroom / Lager / Camp : :
Eingeladen zur Ausstellung "Allan Kaprow - Kunst als Leben" im Haus der Kunst, München, widmeten wir uns in einem kollektiven Projekt einer Neuinterpretation des "Stockroom"-Scores von Allan Kaprow:



http://www.artnet.de/magazine/reviews/pschak/pschak11-29-06.asp


Herr K., Fabian Hesse, Dana Lürken, Sergio Magallanes, Faruk Mirza, Stefan Römer, Julia Wallner und Franz Wanner aus der Projektklasse für Neue Medien Prof.Dr. Stefan Römer, AdBK München Eingeladen zur Ausstellung »Allan Kaprow - Kunst als Leben« im Haus der Kunst, München, widmeten wir uns in einem kollektiven Projekt einer Neuinterpretation des »Stockroom«-Scores von Allan Kaprow, der 1960 erstmals realisiert wurde. Begrifflichkeiten und Materialien des »stockroom« haben wir in ihrer Mehrdeutigkeit Übersetzungen unterzogen: stockroom - Lager - camp. Mit diesem Begriff skizzieren wir ein inhaltliches Themenfeld, das wir bearbeiten. Anstatt wie Kaprow in den 60er Jahren Zeitungen auszulegen, um den BetrachterInnen damit zu ermöglichen den »Stockroom« zu gestalten, legen wir die selbst gemachte Zeitung terrain vague »Ausnahme 03« zum Mitnehmen aus; anstatt Kartons bereit zu legen, stellen wir Videomonitore in die Regale, die anstelle von einfachen Wänden den Raum begrenzen: so schaffen wir einen transparenten Raum, der innerhalb des White cube selbst zum Display wird; anstatt Stifte bereit zu legen, mit denen die BetrachterInnen an die Wände malen und zeichnen sollen, präsentieren wir künstlerische Arbeiten auf den Monitoren, die sich auf die Rückübersetzung »Stockroom/Lager/Camp« beziehen. Auch fanden wir Zeichnungen und Graffitis an den Wänden von Asylbewerberheimen, die wir hier dokumentieren. In den 1990er Jahren wurde der Mitmachfaktor für die zeitgenössische Kunst zu einem Standard. Die »Partizipation« produzierte immer öfter Beliebigkeit mit unreflektierten Zitaten aus der Generation Allan Kaprows. Gerade wegen der aktuellen Spektakularisierung der Museen und der perfiden Form der neoliberalen Korporatisierung durch die inszenierte »Partizipation« des Kunden in Gestaltungs- und Produktionsprozessen sowie auf der anderen Seite eine Mitbestimmung der Sponsoren über das inhaltliche Programm, geht es uns darum, als KünstlerInnen selbst inhaltliche Verantwortung zu übernehmen.
 
 
TERRAIN VAGUE - AUSNAHME 03
Zeitung, Format A2, Auflage 3000 Stück. Neben Beiträgen der KünstlerInnen finden sich auch Beiträge von An Architektur, dem Bayerischen Flüchtlingsrat und der Künstlergruppe Bankleer. Die Zeitung ist in der Installation ausgelegt zum Lesen und Mitnehmen.

http://www.lrz-muenchen.de/~roemer_adbk/projekte/tv03.pdf



die ape
 Jahresausstellung Akademie 2006 

 
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/artikel/437/80357/


Die Ape ist eine Gemeinschaftsarbeit. Sie entstand anlässlich der Jahresausstellung der Münchner Akademie, wo sie im Lichthof des Neubaus präsentiert wurde, aber sie ist zugleich Teil eines weiter gefassten Konzepts ihrer drei Schöpferinnen. Was ist die Ape? Zunächst scheint die Antwort einfach: Ape ist der Name eines dreirädrigen Kleinst-Lastwagens des italienischen Herstellers Piaggio, den wohl jeder auf Straßen und Gassen zwischen Bozen und Palermo schon einmal gesehen hat. Die Ape ist die fleißige Schwester der lebenslustigen Vespa. Ins Deutsche übersetzt, ist sie die Biene - und hier knüpfen die weiteren Gedankengänge an. 
Rot lackiert steht also die Ape auf dem Parkett des Neubaus, und die Tür der Fahrerkabine ziert ein Zeichen, das für einen weiteren technischen Mythos steht. Es ist die stilisierte Form eines angebissenen Apfels, das Markenzeichen des US-Computerkonzerns Apple. Das Fahrzeug wurde nicht verändert, sondern verrichtet in dieser Lackierung im "normalen Leben" seinen werbewirksamen Dienst. In der skulpturalen Installation auf der Jahresausstellung jedoch quellen über die kleine Ladefläche Bündel von Kabeln und umwickeln Computerbauteile, Tastaturen, Netzgeräte, denen sie einmal Energie zugeführt haben. Nun hängen ihre Enden verbindungslos herab, die Stecker sind herausgezogen, die Leitungen manchmal durchtrennt, die Geräte oft beschädigt - die Technik ist tot. Aber nicht die ganze Technik, denn inmitten des Elektroschrotts, auf unserer Abbildung nicht zu sehen, befinden sich fünf Bildschirme, die noch funktionieren und auf denen in endloser Wiederholung eine bunte Trickfilmsequenz abläuft. Die drei Künstlerinnen haben eigene kurze Filme gemacht, in denen organische Pflanzenformen wachsen und sich vermehren und voller Energie und Leben die Monitore füllen. Der angesammelte Schrott wird mit elektronisch vermitteltem Wachstum kombiniert und eine Verbindung von Organischem und Technischem mitten im Medium der Technik inszeniert. Dazu passt das Markenzeichen des angebissenen Apfels, der als organische Form für das technische Produkt steht. Der schöne Name Ape bezeichnet schließlich ein Lebewesen, das sich durch das Sammeln von Pflanzenpollen und Nektar und damit durch das Befruchten der Blüten und die Wandlung des Nektars in die geronnene Energie von Honig nützlich macht. Auf der Piaggio-Ape wurde ebenfalls gesammelt und umgewandelt -weniger der Schrott an sich als vielmehr die vermittelten Eindrücke und Bilder, auf die die technischen Gerätschaften hinweisen und die in die selbst gemachten organischen Bilder auf den Monitoren verwandelt wurden. Input und Output sind symbolisch ebenso verknüpft wie der technische mit dem organischen Aspekt und das Tote mit dem Lebendigen. Das Wesen der Ape ist beispielhaft. Dazu gehört jedoch auch, dass die bloße Technik in ihrer überbordenden Wucherung zur Behinderung geworden ist, wenn es um eine klare und schnelle Wahrnehmung und eine mobile Leichtigkeit geht. Mit ihrer Ape jedenfalls haben Julia Berktold, Dana Lürken und Anuk Miladinovic eine Art "Agenten" für eine projektbezogene Weiterarbeit an diesem vielschichtigen Thema entwickelt.
Autor: Jochen Meister


die ape auf dem Corso Leopold, Juli 2006


Der Marion Komplex

 
Experimentelles 5-teiliges Videoprojekt mit der Klasse für Medienkunst, Filmstill


zur.zeit

12 Kanal-Videoinstallation 2003, Detailansicht

siehe auch:
Jour Fix19 bei 84GHz, 2004




 
Biografie
*25.01.1977 in München 

2009-2010 Meisterschülerin bei Magdalena Jetelová
2006-2010 Studium a.d. Akademie der bildenden Künste München bei Magdalena Jetelová, 
2005-2006 Studium a.d. Akademie der bildenden Künste München bei Joseph Kosuth
1997-2003 Studium Kommunikationsdesign, FH Augsburg 
 
Ausstellungsbiografie ::

2017
Shopping Mall, Galerie der Künstler, München
10. Kunsttage Trudering, Kulturzetrum Trudering

2016
Tacker, Galerie der Künstler, München

2015
contemporalley, Augsburg
Sagen und Zeigen - Schrift in der Kunst, Kunstverein Bamberg

2014
Offene Ateliers, Halle 6 München
Territorium wollen – Umsturz wollen – Liebe wollen – Rache wollen, Leonrodhaus München

2013
Der leere Raum, Teil IV, Rathausgalerie, München
Jubiläumsausstellung Kunstverein Aichach

2012
Debutanten 2012, Galerie der Künstler, München
Jahresausstellung Kunstverein Rosenheim
5x2 Münchner Künstler und ihre Netzwerke, Lothringer13, München
 
2011
MY OTHER STORY. (UN)MÖGLICHE IDENTITÄTEN, Maximiliansforum, München
OPEN HOUSE, Ateliertage Schwanthaler 72, München
"der leere raum“, artionale, München 
18. Aichacher Kunstpreis, Kunstverein Aichach
 Projektrealisierung zum 25-jährigen Jubiläum, BMW Werk Regensburg 
„Ausrichtung“, Katholische Akademie in Bayern, München

2010
GREAT EXPECTATIONS, Meisterschüler stellen aus, München
Diplom an der Akademie der Bildenden Künste München

2009
"Zeig mir deins, ich zeig dir meins", Kunstverein GRAZ, Regensburg
Jetklasse zu Gast in der Fábrica Praço de Prata, Lissabon
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste, München
"Wunderkammer - die Ratten stürmen das sinkende Schiff", Die Färberei, München 
"das wärs gewesen", Akademiegalerie
UAMO Kunstfestival, Kunstarkaden München

2008
"product placement", Krämersche Kunstmühle, München
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste München
"Altbau oder Neuland", Neuland, München
"Die Kraftprobe - 200 Jahre Kunstakademie München", Haus der Kunst
UAMO Kunstfestival, Kunstarkaden, München
Klasse Magdalena Jetelová¡ im Kunstpavillon München
"Flüsterwald", INVASION 6, Pasinger Fabrik, München

2007
"Restore Motherboard", contemporary art ruhr, Essen
"Geister" Westendstudios - Offenes Atelier Wochenende, München
"Wabenmotherboard", White Club, Salzburg
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste München
"Take Away", Kunst im öffentlichen Raum, Prag
"Geister", Stadtteiltage Westend, München
"Wabenmotherboard", Kunstquadrate-das Forum, Zollverein, Essen 
Julia Berktold · Dana Lürken · Anuk Miladinovic, Cubiculum, München
loop pool ping pong - Videolounge, Kurzfilmtage Oberhausen 

2006
"la storia", fiktional-dokumentarische Fotoserie, target partners, München
"stockroom - lager - camp" - Reinszenierung des stockrooms von Allan Karpow, kollektives Projekt mit Studio Römer, Haus der Kunst, München
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste München
loop pool ping pong - Videolounge, Kurzfilmtage Oberhausen 
"Der Marion Komplex", experimentelles Videoprojekt mit der Klasse für 
Medienkunst, lothringer13/spiegel, München
 
2004
"zur.zeit", Videoinstallation, 84GHz, München

2003
 "Gedächtnisschubladen", Rauminstallation Kunstbunker, München, 
"zur.zeit", Videoinstallation, pathos transport theater, München
 
Auszeichnungen ::
2012 Debutanten Katalogförderung 2012
2011 18. Aichacher Kunstpreis
2011 artgrant Kunstförderung, Sonderpreis für die Installation "HYPE ME" 
2010-2012 Bayrische Atelierförderung
2008 "Erster Preis" vom Akademieverein für die Arbeit "Etablierte Gier"
2003 ADC-Nachwuchswettbewerb im Bereich Diplomarbeiten 
für die Videoinstallation "zur.zeit"
 
Veröffentlichungen ::
2007 LfA Kunstkalender 2007



Dana Lürken  


Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab 2005. Klasse Magdalena Jetelova.

Letzte Aktualisierung dieser Seite
am 06.10.2017.


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