TAKE A PIC - ART.FAIR / BLOOOM AWARDS 2011 in KÖLN:
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Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten München
06.10-30.10.2011
Stills von Videoinstallation African Alltag, 2011
AFRICAN ALLTAG, Audio/Videoinstallation
Neben dem kritischen und durchaus ironischen Aspekt dieser mit stehender Kamera beobachteten Szenerien darf der ästhetische Mehrwert nicht außer acht bleiben: die staunenswerte Materialität der in Szene gesetzten Gegenstände, seien es im Fitnessraum die Hanteln alias Flaschen, die Gewichtstangen alias Steine, oder in der Autowerkstatt die Wasserwanne alias Autoreifen, der Wagenheber alias Steinklotz. Sie alle ergeben eine in hellem Sonnenlicht exponierte Farbkomposition von ausgesuchtem Feintuning, das die afrikanische Natur/Kultur wie selbstverständlich hingeworfen hat: eine Palette in Grün für das Fitnesstraining, eine andere in Rot- bis Rosttönen für die Autowerkstatt, eine geordnete Buntheit aus Gelb, Rot, Grün bei der Festparade, die im Auge des Betrachters zugleich die Idee von sozialkritischer Inszenierung wie auch von naturgegebener Schönheit evozieren und die Frage der kulturellen Differenz neu aufwerfen: das Ähnliche im Andersartigen, das Eigenartige im Identischen. Indem die Künstlerin ihren Impressionen Tonspuren aus den entsprechenden Szenarien in der westlichen Welt unterlegt, etwa Technomusik aus einem Aerobic-Kurs, hält sie der Differenz die Austauschbarkeit entgegen, negiert Einzigartigkeit, stellt Identität in Frage.
Bettina Blumenberg
Ausstellungsansicht der Installation "AfricanAlltag" im Kunstpavillon, 2011
Auf der sehnsüchtigen Suche nach Harmonie von Körper und Seele im Laufe der Transformation übers Ziel hinausgeschossen, und doch genau da angekommen, wo sie sein soll. Als grotesk übersteigertes Ideal stolz über allen Normen schwebend.
Konzept von Diana Akoto-Yip
Gruppenausstellung von Studenten der Medienkunstklasse,
in der Galerie Stephanie Bender
1.7. - 7.8.2010
me:beast thematisiert die Realität des Biests, des Unzivilisierten, des Andersartigen in Jedem. Dieses Andere, öffentlich Verneinte und Verurteilte, dennoch mit gierigem Interesse Beobachtete ist das Leitthema der Ausstellung.
Aufbau
Im Zentrum des vorderen Galerieraums werden durch verwinkelte Trennwände sechs unterschiedliche, intime Räume geschaffen, in denen jeweils ein Künstler ausstellt. Besucher schreiten diese Räume über einen außen liegenden Gang so ab, dass sie zwangsläufig erst am Ende der Runde zum Eingang eines siebten, ganz im Zentrum liegenden Raums gelangen.
Im siebten Raum werden zeitverzögert Bilder von Webcams gezeigt, die versteckt in den sechs Ausstellungsräumen installiert sind. Der Besucher sieht also sich selbst und andere beim vorherigen Betrachten der Bilder. Er wird zum Voyeur seines eigenen Voyeurismus.
asfixia, 2010
Raum-Videoinstallation, vier Videoinstallationen geloopt
ART.FAIR, Köln,"take a pic" Foto/Videoinstallation // PARALLELE WIRKLICHKEITEN, Kunstpavillon in München, Audio/Videoinstallation // O’s GALLERY, Südkorea/ Seoul, Gruppenausstellung, Fotografie // Jahresaustellung Akademie der Bildenden Künste in München , Fotografie // WEIBSBILDER, Galerie Klose in Essen, Gruppenausstellung, Leuchtobjekt
2010
C.A.R. , Welterbe Zollverein in Essen, Gruppenaustellung, Videoinstallation // KONSENS – NONSENS, Uamo Festival in München, Gruppenausstellung, Fotografie // Jahresaustellung Akademie der Bildenden Künste in München , Leuchtobjekt // ME:BEAST, Galerie Bender in München, Gruppenausstellung, Videoinstallation
2008
ROMANCE AND REALITY, Galerie Klose in Essen, Doppelausstellung, Fotografie
2007
POSITION ZUR FOTOGRAFIE, Bürgermeisterhaus Essen-Werden, Gruppenausstellung, Fotografie
Diana Akoto-Yip, lebt und arbeitet in München.
Diana Akoto-Yip
Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München ab
2009. Klasse Bruch.