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Klaus Erich Dietl

geboren 1974 in neuRosenheim
Studium an der Akademie der Bildenden Künste, München:
1995 - 2001 Professor Horst Sauerbruch - Musterschüler
  seit 2008 Professorin Gertraud Schottenloher

http://www.myspace.com/objekt_klein_a
http://zeichenaufstand.wordpress.com/die-kunstler/

*** GLOTZE:
http://www.youtube.com/watch?v=rUPhQ_ciWMU&feature=player_embedded


Selbstportrait des Künstlers als junger Telekommander
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Gerade vergangen:
http://dormitorybauleitunglaboratorio.wordpress.com
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Ein historischer Augenblick, eine Geburtsstunde:

ERÖFFNUNG der PINOKIOTHEK DER MODERNE
Kuratoren: Klaus erICH Dietl & Stephanie Müller
Die PINOKIOTHEK DER MODERNE zeigt: THOMAS GLATZ, Zeichnungen
von 28.02 bis 14.03.2010
http://www.myspace.com/pinokiothekdermoderne
DEMNÄCHST: Fotografien von Jutta Baumann aus "Warzen der Seele" und "Happy Birthday"
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Portrait des Künstlers als junges ICD-10


aus: morbus cunst ;Performance(01.08.09 Galerie in der Kernstrasse)
33 Antworten auf keine Frage
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F00l Installationsansicht



F00l Detail
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BESCHISSENE SKULPTUREN 1
Foto: Rabbi Wiedemann

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Pioniertaten des YARNBOMBING auf deutschem Boden:



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*Foto: Florian Betz

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SubZeroCondition
                Wandgemälde für die Süddeutsche Zeitung

**beide Fotos: Florian Betz

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AvataRobota (SchürzenModulKleid, Detail) mit Stephanie Müller


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Portrait des Künstlers als junger Studienreferendar im Inneren Exil


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Selbstportrait des Künstlers als junge Sol LeWitt-Spiegelung


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Portrait des Künstlers als junge BiennaleCafeteria


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Portrait des Künstlers als junger Steuermann

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Portrait des Künstlers als Jungscher HandschuhFetisch
*Foto: Florian Betz

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Portrait des Künstlers als junge Utopiebereitschaft


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RAUBKOPIE : Über den Umgang mit Bildmaterial Eine Verfahrensweise figurativer Malerei
"So Who Owns Death TV ?" (William S. Burroughs does)
Werbung hat sich beinahe vollständig auf den visuellen Sektor verlegt. Zusätzlich wird man mit vielerlei Arten von Bildmaterial bedrängt. Der Begriff "visuelle Inflation" weist uns darauf hin, dass wir aufgrund der Vielzahl visueller Informationen einen ständigen Schleier vor Augen haben und eigentlich nichts mehr sehen, deshalb aber empfänglicher für die Botschaft und Beeinflussung der Werbung sind. Sehen geschieht schneller als Sprechen und trifft uns in unserer Verwirrung an wunder Stelle.Es geht also darum, zu erreichen, dass nichts zwischen dem Betrachter und dem Bild (des Werbebildes und des Gemäldes gleichermaßen) steht oder entsteht. Es soll nicht eine Art Vertrautheit zu den Bildern hergestellt, sondern verhindert werden, dass Etwas zwischen dem Betrachter und dem Bild entsteht, so dass wir es nicht SEHEN können.Die BOTSCHAFT VOM WIDERSTAND ist ein sehr wichtiger Faktor in der Verfahrensweise der Collage oder Montage. Sie ermöglichen, die wesentlichen Kontrollinstrumente, Wort und Bild, aufzubrechen, denn sie sind bis zu einem gewissen Grade zu vernichten.Die Verfahrensweise des Raubkopierens, die Benutzung von unterschiedlichstem Bild- und Wortmaterial aus der Werbung, aktuellem Illustriertendesign, Zeitungsfotos usw., ist kein Neues, sondern wird als Strategie in der Literatur zum Beispiel von Lautremont, T.S. Eliot oder William S. Burroughs empfohlen und wird in der Musik seit einiger Zeit in Rap und elektronischer Musik häufig genutzt. Diese Musik wäre ohne das Sampling, also dem Aneig-nen fremden Materials, gar nicht denkbar.Es geht dabei um das Plagiat, um die Besitz-Eigentums-Differenz. Es geht darum, wem das Sperrfeuer aus Wort und Bild und Geräuschen gehört ?? Man verwendet also die absolut klaren Begriffe der Werbung, die von jedermann verstanden werden, und deren Sprache, die einen überfällt, wohin man auch blickt, und erhält durch Zerschneiden dieser Informationen (deren Intention es ist, den Wunsch zu wecken, so zu sein, so sehen zu können) in Assoziationseinheiten verschiedener Quellen, die dann neu (surreal, persiflierend, absurd) zusammengesetzt werden, um ein Loch in unseren Schleier zu reißen und die Kontrollabsichten (im Sinne vorgegebener Assoziationsfolgen) zu vereiteln.Neben dem einfachen Zerschneiden gibt es im Bereich der Collage die Verfahrensweise des Cut-up und Fold-in (Burroughs), Achsendrehungen, Verschiebungen, Isolierung oder schlichtes Zerreissen. Die Collage oder das Cut-up gehört längst in den Bereich unserer alltäglichen Erfahrung, denkt man etwa an die Aneinanderreihung von Filmsequenzen, die durch das Zapping der Fernsehprogramme entsteht. Unsere Collagen-Umwelt, schwindelerregende Zeichen, Lichter, Anzeigen, Werbespots usw. hat Künstler nicht erst seit Apollinaires Zeiten interessiert.Die einzelnen isolierten Bildbestandteile erhalten durch eine derartige Bearbeitung symbolhaften Charakter. Der Schlüssel zu symbolhafter Wahrnehmung oder Bearbeitung (Cut-up, Collage, Montage) liegt nun darin, diese Gegenstände in ihrer eigenen Zeit und in ihrem eigenen Raum klingen zu lassen. Die Malerei ist wahrscheinlich aufregender als die Werbung, warum sollte sie also nicht deren Schwung und tiefgreifende Wirkung haben? Man entfernt sich mit diesen Verfahrensweisen so weit wie möglich von der Natur und man muss falsche Assoziationen zu verhindern wissen, indem man über den Ursprung der Bilder keinen Zweifel lässt.Es entsteht also eine Malerei des Intervalls und nicht eine der Verbindung. Sie ist sowohl mittelalterlich als auch orientalisch, vor allem ist sie eine Entsprechung zur elektronischen Sofortkultur. Diese "neue" Poetik will Bilder, Gesehenes, Worte wieder in Bilder zurückführen, sie will das Zitat des Zitats des Zitats wieder in ein originales Bild zurückführen, denn Werbungs- und Zeitungsfotos orientieren sich oftmals selbst an Gemälden aus der Kunstgeschichte, um über den Weg des Erinnerns an uns heranzukommen.Neue, visuell orientierte Medien erfordern neue Wahrnehmung, die zu neuer visuell orientierter Kunst führen muss. Mein Vorschlag für eine Synthese sucht bestimmte Formelemente des europäischen Realismus/ Naturalismus mit der Popkunst eine neue Bildwelt, die durch ein bestimmtes Arrangement des Bild- und Wortmaterials gekennzeichnet ist, zu schaffen.

Das Würzigste in Kürze.

Ausstellungen und Projekte (Auswahl):

1999 Akademie, Tokio (Klasse Sauerbruch) DAAD und Erasmus-Stipendium
2001 Galerie des Instituts für Leistungsabfall und Kontemplation, Augsburg
2002 KunstVereinT; Schloss Hartmannsberg, Bad Endorf  (Katalog)
Neues aus den Ateliers, Kunstmühle Rosenheim
2003 Sonderausstellung hommage à goya – los desastres de la guerra
                im Rahmen der Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim (Katalog)
25. Internationale Hollfelder Kunstausstellung, Hollfeld bei Bayreuth
2004 alltag; 6 Künstler aus Rosenheim; Kunstmühle, Rosenheim
                Modulare Konzepte, item GmbH, Ulm
2005 Kozmic Blues: read only memory; (Text: Klaus Erich Dietl; Zeichnungen:
Florian Oberhansl)
2007 Astrozyt; Graphic Novel
2008 Zone; Graphic Novel (nach Boris und Arkadi Strugatzki: Picknick am
Wegesrand)
                hard-on for love; Galerie in der Kernstrasse, Nürnberg
2009 Wege aus dem Kapitalismus; Galerie Stephan Stumpf, München
                SubZero©ondition; Wandarbeit für und gegen, in und aus der Süddeutschen            Zeitung, Sendlingerstrasse 8, München
                Vernetzung; Gruppenausstellung des ITK, Haus der Kunst, München (2. Preis)
                Hofer Kunsttage; Hof
                Mit Schirm, Stuhl und Gemälde; textile Malerei-Performance, panama plus;            Glockenbachwerkstatt, München
                33 Antworten auf keine Frage; Gruppenausstellung in der Galerie in der Kernstrasse, Nürnberg (Kurator, Projektleiter)
                AnderArt; Kunst im öffentlichen Raum; Odeonsplatz, München
                Domagktage; Domagkateliers, München
                Art in Prison; Berlin
                fuckjazz; Lothringer 13, Städtische Kunsthalle, München
                InnerCitty Gallery, Halle/ Saale
                Aufstand der textilen Zeichen; (Organisationsteam) Die Färberei, München
2010 Galerie Zewe, München
Salzstangensalon, München (Lesung aus Kozmic Blues)
dormitory-bauleitung laboratorio, München
the needle and the damage done, Akademie der Bildenden Künste, Wien
(Vortrag über subversives Stricken im öffentlichen Raum)
                White Box; Galerie Filser und Gräf, München


Selbstportrait des Künstlers als kriminelles Molekül



Klaus Erich Dietl  


Akademie der Bildenden
Künste in München ab 1995.
Klasse Schottenloher.

Letzte Aktualisierung dieser Seite
am 11.03.2010.


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