dortmund. geburt und grundschulzeit
münster. gymnasium und praktika [u.a. wolfgang-borchert-theater]
und. gaststudium an der wwu [kunstgeschichte und philosophie]
hamburg. praktika [u.a. hamburger kunsthalle und ernst-deutsch-theater]
münchen. studium [innenarchitektur und bühnenbild | kostüm] an der adbk
und. praktika und assistenzen [u.a. münchner kammerspiele]
venedig. praktikum und assistenz [studio ugo camerino und cinemaToffolutti]
venedig-palermo. freies studium der architektur und kunst
münchen. diplom an der adbk
berlin. bühnenbildassistenz [berliner ensemble. abgebrochen]
münchen. eigenes bühnenbild | kostüm [stadttheater oblomow]
aktuell.

zuletzt. [bühnenbild]
sauschneidn. ein mütterspiel. < stadttheater oblomow


[Foto von der Seite www.muenchenbuehnen.de]
"Das Leben als Martyrium
Es ist wohl ein alpenländischer Ort, gewiss kein Idylle, an dem Rosi und Hansi vegetieren. Alpenländisch impliziert immer auch härteste Lebensbedingung, Einsamkeit und Grenzerfahrungen. Rosis Ehe ist ein Martyrium, ein ganz alltägliches, aus Lieblosigkeit und Gewalt. Schwiegermutter Hansi erkennt in Rosis Schicksal das eigene und findet, dass das Maß voll ist. Die Sau, gemeint ist der eigene Sohn, muss endlich geschnitten, sprich kastriert werden, damit er sich in seine Familie und seinen Lebenskreis fügt und seinen Pflichten nachkommt. Bis dahin behelfen sich die Frauen miteinander. Dabei braucht es Schnaps, viel Schnaps. Der Gedanke vom „sauschneidn“, einmal gedacht und ausgesprochen, verändert alles. Er treibt die Frauen auseinander und lässt ihre verzweifelte Einsamkeit ins Unerträgliche wuchern. Immerhin gibt es noch ein anderer Mann, mit dem man reden kann, der zuhört und mit dem Rosi trinkt. Doch es ändert sich nichts und bald schon wird klar, dass nur eine Katastrophe aus dieser Sackgasse des Daseins befreien wird. „Brennen soll's.“
...
Die Inszenierung im Stadttheater Oblomow unter Federführung von Thomas Flach leistete nicht mehr und nicht weniger, als das, was der Autor vorgab. Und das war mehr als genug. Die Inszenierung war verstörend, ohne zu quälen; sie war erhellend, ohne allerdings Licht zu schaffen; sie war unterhaltsam, ohne alle Anbiederung; sie ist das Leben, wie man es ungern sieht. Léonie Drostes Bühne bestand aus einem leicht gekippten, überdimensionierten (Küchen-) Tisch, der Schlafstatt und Wohnraum zugleich war. Die Kostüme erinnerten in ihren hellen, natürlichen Farben an das Linnen, das man in der Aussteuertruhe der Urgroßmutter fand. In dieser wunderbare Atmosphäre trieben Christiane Blumhoff und Elisabeth Wasserscheid ihr qualvolles Spiel mit einer Intensität, die gelegentlich das Blut zum Stocken brachte. Christiane Blumhoffs Hansi war eine harte, gänzlich desillusionierte Frau, deren Leben eine Destillat aus Bitternissen war. Unter dem Vorzeichen dieser Bitternisse lebend, erstarrten auch die Haltungen von Elisabeth Wasserscheids Rosi mehr und mehr zur Leidenspose. Eingangs, wenn Hansi ihr die Haare kämmte, bis ihr der Kopf schmerzte, zeigte sie noch einen natürlichen Respekt von dem Hierarchischen des Generationenplans. Doch als die Idee vom „sauschneidn“ unwiderrufbar artikuliert worden war, wuchs das Grauen in Rosi vor der Mutter/Freundin/Verbündeten Hansi. Die Abkehr war unausweichlich, einhergehend mit verzweifelter, aber stetig wachsender Selbstbehauptung.
Beide Darstellerinnen gestalteten Figuren, deren Umrisse sich wie Säure in den Stein fraßen und wie bei einer Lithografie ein grafisches Bild von menschlichen Zuständen schufen. Obgleich der dramatische Entwurf ein artifizielles Konstrukt ist, gelang die Schaffung individuell menschlicher Momente, die nachhaltig bewegten. Zurück blieb das Gefühl, in den Abgrund geschaut zu haben, wobei keine der Darstellerin ihre Figur als wirklich Abscheu erregend oder missverständlich gestalteten. Thomas Flach übersetzte die karge Sprache in sehr beredte, vielleicht sogar redselige Bilder. Wie schon bei „Emma in love“, das letztjährige Gewinnerstück im „Spielplanturnier ANPFIFF“, erlebte das Publikum erneut einen Theaterabend in sehr kleinem Rahmen, der, wie das Vorgängerstück auch, den emotionalen Rahmen zu sprengen wusste.
...
„sauschneidn. ein mütterspiel“ verdient das Prädikat „sehr sehenswert“! Ein neuerliche Lob den Machern, die Theater als eine „moralische Anstalt“ verstehen. Entgegen allen Unkenrufen hat sich dieser wunderbare Ansatz noch nicht überlebt."
- Wolf Banitzki [theaterkritiken.com]
zuletzt. [ausstellung]

Die Ausstellung "wiederholen = wieder holen"
bestreiten diesmal Tochter und Vater gemeinsam.

"Léonie Droste (München) zeigt erstmals Fotografien (Fotoserien) von
2009 aus Italien (Lucca/Neapel), Reinhard Droste (Nottuln) zeigt
Ölgemälde (Bilderserien) von 2009 aus dem Münsterland."
>>> galerie TatOrtTonArt. friesenring 10. münster
>>> www.galerie-reinhard.de
zwischendurch.


[...l] [karussell] [...] | diplomarbeit





ein karussell für reisende, die reisen müssen,
nicht weil sie ein ziel vor augen haben, sondern weil sie sich entfernen wollen. ein raum-, klang-, licht- und sichtgerät. ein glücksdrache.






[frühlings erwachen]









[verschiedenes]
objekte.







architektur.







bühne. kostüm.
[don giovanni]



[amphitryon]


[freischütz]




[macbeth]

performance.
reste von [elitekunst]

ich.


bisherige ausstellungen:
pinakothek der moderne. münchen | prinzregententheater. münchen | designer's saturday. langenthal | akademie der bildenden künste. münchen | produzentengalerie TatOrtTonArt. münster | ...
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Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab
2005. Klasse Innenarchitektur.
Letzte Aktualisierung dieser Seite
am
03.02.2012.
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