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Demnächst:

Ullrich und ich in Prag - Ein Reisebericht | Fotobuch

Das Mädchen mit den schönen Augen | Selbstportrait, Serie
"Le Cabinet des Arts - III Madame Pierìe"
"Die Klinge ging weich durch das Fruchtfleisch. Ohne Risse. Sie war so scharf, sie konnte einen Apfel hauch dünn damit schälen. Apfelschnitze. Madame Pierie, sie rochen immer ein wenig nach frischem Apfel. Ich weiß sie rauchten viel, aber trotz der vielen Zigaretten dufteten sie immer. Und wenn sie meinen Raum geputzt hatten, ging es mir wieder gut. Sie waren wie eine Elster immer in schwarz und weiß gekleidet.
Sie mochten das Funkeln.
Ich musste sie entlassen Madame Pierie.
Das war eine notwendige Konsequenz.
Das wissen sie doch."
Madame Magritte

Arbeiten:

aus der Serie "Mordwaffen und andere Schmuckstücke" | Fotografie

Freiheit | Reihe | Fotografie

Freiheit | Reihe | Fotografie

Freiheit | Reihe | Fotografie

Freiheit | Reihe | Fotografie

Freiheit | Reihe | Fotografie
"Le Cabinet des Arts – Monsieur Renard et l’efants effronté"
Zwischenkapitel | Lebender Roman | Performance
Monsieur Renard ist der erste Butler der Madame Magritte. Er ist beauftragt das Kabinett der Künste rein zu halten. Er soll es vor ungebetenen Eindringlingen beschützen und auch innerhalb der einzelnen Räume dafür sorgen, dass Ordnung herrscht. Jeder Eindringling, so auch ungezogene Kinder, wird von ihm unverzüglich und ohne Ausnahme aus dem Kabinett verbracht.
Monsieur Renard: Felix Burger






Fotos Matthias Numberger

Kaspar Hauser 1-3 | 250x50 cm | Triptychon | Fotografie

Kaspar Hauser 4-16 | 90x60 cm | Fotografie






Die Kinder der Madame Magritte | Installation | Ausgrabungsstücke, Biskuit Porzellan
"Le Cabinet des Arts – II Madame Chose"
Kapitel II, Lebender Roman | Performance - Installation
Madame Chose kommt der Bitte ihrer lieben Freundin Madame Magritte nach und komponiert ein Lied nur für sie. Auf der Suche nach dem Schlüssel zu ihrer Musik verliert sie sich immer mehr in den Tiefen des „Cabinet des Arts“.
Madame Chose (Piano, Komposition): Tatjana Živanovic-Wegele







"Le Cabinet des Arts – II Madame Chose" | Lebender Roman | Kapitel II | Perfromance-Installation
„Le Cabinet des Arts“
Installationsreihe
„Le Cabinet des Arts“ ist ein lebender Roman. Er wird in einer Reihe von Performance - Installationen erzählt und erlebbar gemacht. Das Zentrum dieser in einzelnen Episoden erzählten Geschichte bildet die zeitgenössische Diva Madame Magritte. Nach und nach lernt der Betrachter die soziale Peripherie dieser Frauenfigur kennen. Sie selbst bleibt zunächst im Verborgenen.
„Le Cabinet des Arts – I. Après“ ist das erste Kapitel des lebenden Romans.

Der liebe Monsieur Renard beim Bewachen der Madame Magritte vor ungebetenen Eindringlingen
Video Eröffnung











"Le Cabinet des Arts - I Après" | Lebender Roman, Kapitel I | Installation

"Oh my little Susie" | Installation | Jahresausstellung 2009

"Oh my little Susie" | Installation | Jahresausstellung 2009

"Oh my little Susie" | Installation | Jahresausstellung 2009

"Oh my little Susie" | Installation | Jahresausstellung 2009

Little Susie

Die Prinzessin | Fotografie

"Rächäm" | HDV 14.40 min | (Paulus: Joachim Vollrath)

"Rächäm" | HDV 14.40 min | (Paulus: Joachim Vollrath)

"Rächäm" | HDV 14.40 min | (Paulus: Joachim Vollrath)

Performance-Installation "Der Tschenerali" | (Tschenerali: Joachim Vollrath)

Performance-Installation "Der Tschenerali" | (Tschenerali: Joachim Vollrath)

Performance-Installation "Der Tschenerali" | (Tschenerali: Joachim Vollrath)

"Kunstreiten" | Zeichnung

"Kunstreiten" | Zeichnung

"Kunstreiten" | Zeichnung

o.T. | Zeichnung in Fotografie auf Transparentpapier

Kaspar Hauser Nr.19 | Fotografie

Video "Weißt du wie viel Sternlein stehen" | Mini DV | 3.20 min

Installation "Eingeweckt..." | Mai 2006

Installation "Eingeweckt..." | Mai 2006

Installation "Licht in den Zuschauerraum" | Februar 2006

Installation "Licht in den Zuschauerraum" | Februar 2006

Installation "Licht in den Zuschauerraum" | Februar 2006
Herzlich willkommen im Erfolg
Er sitzt und trinkt. Er sitzt und trinkt Rotwein oder weiß. Er sitzt und trinkt mit seinen Stammgästen oder seinen Projekten. Er ist so wunderbar scheiss arrogant. Ich sitze und trinke. Ich sitze und trinke Rotwein oder weiß. Ich sitze und trinke mit meinen Stammgästen. Oder meinen Projekten. Oder mit meinen schwarzen Stiefeln. Ich trinke nicht mit ihm. Man trinkt nicht mit ihm, man sitzt und spricht höchstens. Ich sitze und spreche mit Erfolg. Bin mittelalt bis alt oder jung. Ich und meine Idee, wir verstehen uns nicht mehr. Sie ist immer dieselbe, wir sind zwar mehr oder weniger verheiratet, aber es ist die selbe. Immer du und immer gleich. Ich sitze und trinke meinen transparenten Wein. Oder meinen Kaffee. Mein Spezi schmeckt schal. Die Kohlensäure ist raus, obwohl die Blasen noch aufsteigen. Ich kann darüber gut sprechen, ich habe Erfolg und ich war immer dabei, doch als mir die Murmeln abhanden kamen wurde mir kalt. Diese grauen Schläfen immerzu und überall wo ich versuche mit ihnen zu sprechen sind sie gehemmt. Ich bin zu klar sagen einige, die anderen es ist zickig. Verschlossenheit hat ihren Preis. Na gut die Murmeln rollen. Ich sitze und trinke meine Zigarette. Ich spreche viel und schreibe weiter. Gestern da kam mir das Bild in den Kopf und nun bin ich in der Zeitung und es ist völlig irrelevant, weil über kleine Hürden freut man sich nicht zu sehr sonst hebt man ab. Eine Zigarette redet mit mir in einem Ton, dass ich mich frage was all die Jahre sollten in denen mich meine Tochter nicht beschimpft und ich meinen Verehrern schal schmecke, obwohl meine Blasen noch aufstiegen.
Nun ja der Weiße schmeckt, er hat keine Kohlensäure. Nur die jungen machen mir zu schaffen, die stoßen immer sehr unangenehm auf, vor allem weil sie doch gerne so wären wie ich. Nun ja der Rote geht auch wenn der Weiße leer ist. Dann aber genug, ich hasse leere Versprechungen, die jemand macht und ich sie doch nicht halten kann.
Ein Bonbon zur Zigarette in der Spitze hilft. Steck dir deine hübsche Spitze in den Arsch. Das ist unverschämt. Die Ausstellung, die ich nicht mache, ist ungeheuer intensiv. Viel intensiver als die hundert zuvor. Alle jubeln sie mir zu. Der Tisch auf dem der Kopf zertrümmert wird ist genial. Nur beim fünften mal nicht mehr relevant. Was sagt mir das. Ich habe Erfolg. Und nicht zu wenig. Es ist grade genug um nicht mehr erfolgreich zu sein. Oder grade zu wenig um erfolgreicher zu werden. Diese Entscheidung treffe ja nicht ich. Sie lieben mich eben, alle, ob ich will oder nicht. Hach sie ist so liebenswert.
Die Zigarette von nebenan sagt : „Es sollte ein wenig mehr Härte rein, das ist so konservativ. Nicht zeitgemäß. Und völlig irrelevant für den Roten.“
Der Ärger ist natürlich da, was sonst. Es stimmt ich weiß. Ansporn, auf zum nächsten mal. Ja das ist der Lauf der Zeit. Sie läuft mit mir wie tausend andere, deren Rucksack ca. 300 Kilo leichter ist wie meiner. Sie rennen ihm, mit Schmerz verzerrten Gesichtern, entgegen. Huch - da hab ich doch glatt mein Hirn am Start liegen lassen. Immer dieselbe Kurve die ich nicht kratzen kann. Besser wäre eine Zeichnung das ist direkter, als ein Text den niemand, außer ein paar mit Tränen in den Augen oder Wut im Mund, versteht.
Nun gut ich habe uns beleidigt. Gut gut, das habe ich schlecht gemacht, taktisch äußerst klug, aber nicht nett. Gar nicht nett. Das kann ich nicht mit meinem Gewissen vereinen, der Mut ist eindeutig da um nach draußen zu gehen, aber der Erfolg sagt: „Hör auf die Zigarette von nebenan, die versteht was vom Geschäft. Man findet Platzhalter für das Persönliche, sonst wird es nur ein peinlicher Seelenstriptease, den keiner erträgt.“
Sie ertragen es nicht ein paar kitschig schreckliche Details aus einem Leben zu hören, das ist so unangenehm nah und irrelevant, wer braucht das. Man muss ja nicht miteinander sprechen, wenn man sich kritisieren kann. Positiv wie negativ. Auf einer anderen Ebene versteht sich. Da muss mehr Härte rein.
Ich habe aufgehört zu rauchen. Die Zigarette ist eh taub.
Ausstellungen
2011 "Liebe Katze", Biennaleraum, München
"Menschen, Tiere, Sensationen", Klasse Stephan Huber, Adbk
"Die Goldenen Zwanziger.Les Annés Folles.The Roaring Twenties"
Kunstausstellung der Plattform der Kunstwissenschaften LMU
"you think you are a movie star" (curated by Matthias Walther)
Kunstfilmabend im Tivoli Kino
letzte Vorführung vor der endgültigen Schließung
2010 "Le Cabinet des Arts – II Madame Chose"
Lebender Roman, Kapitel II, Perfromance - Installation
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste München
Madame Chose: Tatjana Živanovic-Wegele
Unterstützt von PIANO-FISCHER Musikhaus und YAMAHA
"ULTIMA VISTA"
"Die Kinder der Madame Magritte", Installation
Ausstellung der Klasse Stephan Huber
Messner Mountain Museum (MMM) Dolomites, Cibiana di Cadore (IT)
"Blutenburgstr. 17"
"Les cabinet des arts I - Après", Lebender Roman, Kapitel I, Installation
Vorschau * Blutenburgstraße 17 * 80636 München
Monsieur Renard: Felix Burger
Fotos: Peter Neusser
"Für immer Dein..."
"Weißt du wie viel Sternlein stehen", Video
Lothringer13/Laden * Lothringer Str. 13 * 81667 München
2009 "Black or White"
"Oh my little Susie", bewegte Installation
Jahresausstellung der Klasse Stephan Huber, kuratiert von
Felix Burger,Isabell Pyttel, Max Biek u. Simone Kessler
Akademie der bildenden Künste München
"Der große P(aulus)"
"Rächäm", Video
Paulus: Joachim Vollrath
Ausstellung der Klasse Stephan Huber, kath. Akademie Bayern
Kardinal-Wendel-Haus, München
2008 "6000 Jahre München", Haus der Künstler, Maximilianstr. 42
"Der Tschenerali", Performance-Installation,
(Tschenerali: Joachim Vollrath)
"24 Vorschläge für das soziale Ganze", Projekt der
Klasse Stephan Huber,
Jahresausstellung Akademie der bildenden Künste München
2007 "Weißt du wie viel Sternlein stehen", Video
Jahresausstellung der Klasse Stephan Huber
Akademie der bildenden Künste München
2006 "Licht in den Zuschauerraum", temporäre Installation
Metropol Theater München
"Die Liebe"
"Eingeweckt..." Installation
Domagkstr. 48, Haus 49
*geboren 04.05.1983, Bad Aibling
*2002-2003 Assistenz der Ausstattungsleitung
(Prinzregententheater München)
*2003-2010 Selbständige Tätigkeit als Bühnen- und Kostümbildner,
Regie(Prinzregententheater, Metropoltheater München, u.a.)
*seit 2006 Studium an der Akademie der bildenden Künste
Klasse Stephan Huber
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Bildrechte bei Sandra Hauser
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Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab
2006. Klasse Huber.
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27.01.2012.
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