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Verena Frensch

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artgoesgreen

Unter dem Titel "artgoesgreen“ findet vom 17. bis 23. Juli eine Gruppenausstellung auf der Praterinsel in München statt.Die Ausstellung im Zollgewölbe der Praterinsel ist das vierte Projekt von Nurjungekunst.de. artgoesgreen zeigt künstlerische Positionen, die sich mit Themen wie Nachhaltigkeit und Ökologie auseinandersetzten.  

Eröffnung: Freitag den 16.07.2010, 20:30 h


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IM SCHATTEN DER LICHTUNG

AdBK Jahresausstellung 2010

Fotoklasse Prof. Rehm, Altbau Raum 01.27

Eröffnung am Freitag, den 16.07.2010 ab 18:00





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PLAZAS DEL DESEO

Verena Frensch, Sophia Neopren,
Noémie Stegmüller, Lorena Herrera Rashid

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung
der Ausstellung am 14.04. um 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer:
15.04. - 02.05.2010
Öffnungszeiten:
Mi - So + Fei 13.00 - 17.00 Uhr

KAVAUDE
Künstlervereinigung Dachau e.V.
Brunngartenstr. 5
85221 Dachau





Münchner Merkur, 17.04.10




Beklemmung beschleicht den Betrachter. Sieht so das verlorene Paradies aus oder ist das der Zustand nach dem Super-Gau, die Zerstörung nach der Apokalypse? Vier junge Künstlerinnen bringen die Besucher der KVD-Galerie mit ihren Kunstwerken ins Grübeln.
Eine magische Atmosphäre schaffen die Künstlerinnen Sophia Neopren, Lorena Herrera Rashid mit Pablo, Noémie Stegmüller und Verena Frensch (v.l.) mit ihren Kunstwerken.
Im Hintergrund ein Werk aus Frenschs Serie "Blue Skies".


Münchner Merkur, 017.04.10|Dachau

Verlorene Träume

In der Galerie der KVD treiben die vier jungen Kü¼nstlerinnen aus München ein irritierendes Spiel mit Traum und Wirklichkeit, mit Illusion, surrealer Überzeichnung und verborgenen Ãngsten. Neben all der ästhetischen Augenreize kommt der Besucher so ins Grübeln.

Verena Frensch, Sophia Neopren, Noémie Stegmüller und Lorena Herrera Rashid machen sich in ihrer Ausstellung "Plazas del Deseo" (Wunschplätze) auf die Suche nach Orten, die in unserer Sehnsucht existieren, die es aber letztendlich nicht gibt. Sie zeigen Fotografien und Installationen, die sich mit der Suche nach dem Ideal und dem gleichzeitigen Verlust mit jeder Annäherung daran beschäftigen.

Drei Künstlerinnen sind Absolventinnen der Münchner Kunstakademie, studieren Bildhauerei oder Fotografie oder haben das Studium vor kurzem abgeschlossen. Sophia Neopren hat an Kunstgeschichte und Romanistik noch das Fach Bauingenieurwesen angehängt und betätigt sich als Schriftstellerin.

Der erste Raum gehört Lorena Herrera Rashids Installation "Ex-Me", die durch Licht und Schatten wirkt. Eine Puppe steht mit dem Gesicht zur Wand. Sie ist nur von hinten zu sehen, trägt Allerweltskleidung und ist deshalb geschlechts- und alterslos und keiner Nationalität zuzuordnen. Auf dem Boden befindet sich ein Arrangement aus Blumenkästen mit einem zerbrochenen Holzkreuz. Im Schattenwurf erhalten die Pflanzen die Größe von Bäumen und das Kreuz schwebt gefährlich kippend über der Figur. Nun könnte man das Kunstwerk auch auf die aktuelle Situation der katholischen Kirche beziehen, für die aus Mexiko stammende Bildhauerin ist es aber Ausdruck eines verlorenen Traums und die Formulierung der Frage "Wo stehe ich".

Der zweite Raum bietet überwältigende Kulissen. Wie im Kino wähnt man sich in einer anderen Welt, die doch die unsere ist. Noémie Stegmüllers Themen sind hochfrequentierte Orte, die sie menschenentleert darstellt. Sie hat die Salzburger Autobahn als leere und leblose Strecke fotografiert. Durch extreme Überbelichtung verschwinden die Autos, die Farbe weicht aus dem Bild und es entsteht ein Effekt der Verschleierung. Eine morbide, unwirkliche Stimmung macht sich breit und es drängt sich die Frage auf: "Was ist da passiert?".

Verstärkt wird dieses Gefühl vor Verena Frenschs plakatgroßen Fotoarbeiten aus der Serie "Blue Skies". Die Fotos sind komponiert wie Gemälde, haben eine verblüffende Ãsthetik und sind voll magischer Atmosphäre. Sie halten uns die Zerstörung unserer Welt in gestochener Schärfe und in einer Inszenierung vor Augen, wie sie in der Historienmalerei des 19. Jahrhunderts geübt wurde. Verena Frensch verfremdet ihre Fotos am Computer, wobei sie wie eine Malerin arbeitet. Die Bilder zeigen eine reale, ausgebeutete Industrielandschaft bei Detroit, die mit Versatzstücken kombiniert wurde. In der Ödnis hoher Kiesberge steht ein heruntergekommenes Wohnmobil, ein Schiff ist buchstäblich auf Sand gelaufen, eine kaputte Telefonzelle ist nicht mehr zu benutzen. Die Menschen spielen keine Rolle mehr in dieser unwirtlichen Welt. Sie streifen ziellos umher und haben den Blick auf den Boden gerichtet, als suchten sie Muscheln am Strand. Sie sind Suchende, die nichts finden - "ein Sinnbild für unsere Gesellschaft", erläutert die Künstlerin.

Verena Frenschs Fotografien sind deshalb so beunruhigend, weil sich hinter der makellosen Oberfläche eine erschreckende Wahrheit verbirgt. Deutlich wird das auch in den Postkarten im Stil der 50er Jahre, die den Niedergang des amerikanischen Traums zeigen und in einem Panoramabild, in dem eine auf dem Reißbrett geplante Siedlung an eine die Umwelt verpestende Ölraffinerie grenzt. Man liest daraus: Die Menschen haben sich mit der Zerstörung ihrer Umgebung arrangiert und machen es sich trotzdem schön, weil sie davon leben und es sowieso nicht Ãndern können. Verena Frenschs und Noémie Stegmüllers Fotos sind mehr als effektvolle Inszenierungen - sie sind Sinnbilder für einen postapokalyptischen Weltentwurf.

Vor diesen Kulissen tönt Sophia Neoprens Soundinstallation zum Thema "Jäger und Tier" aus dem Lautsprecher. Man hört Tiergeräusche aus dem Wald und das Jagdhornsignal "Sau tot". Neben einer pelzbezogenen Leselampe liegt das Bächlein "Zum Abschuss". Es enthält Informationen über die Jagd, die mit fiktiven Geschichten vermischt sind.

(sch)


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FOTOBOX - 6 Positionen zeitgenössischer Fotografie

Joss Bachhofer, Verena Frensch, Klaus von Gaffron, Bettina Gorn,
Christof Rehm und Yukara Shimizu

WHITEBOX, Grafinger Strasse 6 in der Kulturfabrik
Vom 26.02. - 28.03.2010. Do/Fr 17 - 21 Uhr, Sa/So 15 - 20 Uhr






"[...] Diese Suche nach dem ästhetischen Bild mündet hier in
einer rein subjektiv begründeten Vorstellung von Welt, obwohl
in den Aufnahmen eine wahrhaftig erscheinende Verbindung
zum Motiv erhalten bleibt. Man könnte es auch so überspitzt
wie die Kunsttheoretikerin Rosalind Krauss ausdrücken:
"Wie der Maler spielt der Fotograf so lange mit dem Bild herum,
bis es "richtig" aussieht..." Die Bilder dieser Ausstellung
sind das Resultat der (De-) Konstruktion von Authentizität,
die vom minimalen Eingriff während des Fotografierens über das
Inszenieren des Motivs bis hin zum nachbearbeiteten Bild reicht.
Als Betrachter versuchen wir diese Konstruktion zu dechiffrieren,
immer schwankend zwischen Glauben und Zweifel.

Es ist gerade dieser Aspekt, der auch Verena Frensch beschäftigt
und den sie in dieser Ausstellung mit ihren gleichsam digital
komponierten Bildräumen weiterverfolgt. Ausgangspunkt der drei
gezeigten großformatigen Arbeiten mit dem schönen Titel
"Blue Skies" (2010) sind konkrete Versatzstücke einer ehemals
industriellen Nutzlandschaft, nun verlassene, ausgebeutete und
verseuchte Industriebrachen um Detroit. Die darin sich
befindlichen Menschen wirken wie Fremdkörper, vereinzelt und
verloren, die Gegenstände wie z. B. die kaputte Telefonzelle
unbrauchbar und nutzlos. Im Stil von Plakatwerbung der
Tourismusbranche auf die Wand tapeziert, zeigen die Fotos keine
schöne neue Welt, die Wunschträume werden vielmehr pervertiert,
sind buchstäblich wie das Schiff in einem Foto auf Sand gelaufen.

Die Arbeiten von Verena Frensch bewegen sich generell zwischen
der künstlerischen Suche nach der idealen Landschaft und der
Thematisierung des verlorenen Paradieses. Die Bildräume sind
metaphysischer Art: Überirdische Wolkenformationen mit
dramatischer Lichtregie, sciencefictionartige, trockene
Wüstenlandschaften oder trostlose Industriebrachen stehen als
surreale Szenerien gleichnishaft als Sinnbilder für einen
postapokalyptischen Weltentwurf.[...]

Auszug aus der Eröffnungsrede von Dr. Patrizia Drueck


BLUE SKIES, 2010
Serie 3-tlg.
Je 160 x 240 cm
Affichendruck plakatiert








SZ EXTRA vom 25.02.2010







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THE WOMAN NEXT DOOR
Ausstellungsprojekt mit Angela Dwyer und Studenten
der Akademie der Bildenden Künste München
16.12.-21.12.2009
Gartenhaus der Kunst, Akademie der Bildenden Künste




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THEATER OF LIFE, part 01 + 02
04.11.-15.11.2009
Gartenhaus der Kunst, Akademie der Bildenden Künste

Gruppenausstellung mit:
Verena Frensch / Julius Heinemann und Felix Leon Westner/
Christoph Kahlcke / Ulrich Moskopp / Karen Schmidt /
Kuratorin: Anna Wondrak M.A.


Eigene Arbeiten in der Ausstellung:

"YOUR LOVE SO TENDER, YOUR HEART SO CLOSE", 2009
Fotografie, Objektserie, Installation















Eine grosse Masse an Keimschuzmasken liegt wie benutzt und achtlos weggeworfen in einer Ecke des Raumes. Einzelne Masken sind mit blutrotem Faden in Kreuzstich mit den Worten "your love so tender"; und "your heart so close"; bestickt und scheinen von einem kühlen Licht aus dem Innern beleuchtet.

Ein kleiner Ganzkörper-Babyanzug und ein großer Ganzkörper-Erwachsenenanzug aus Keimschutzgaze hängen wie abgelegte Larven an Haken. Eine hochformatige Mittelformatfotografie zeigen eine Mutter mit Kind in diesen Anzügen in einer sitzenden Haltung, die zwischen Muttergottes- und Pietadarstellung oszilliert. Beide Körper sind vollständig mit den grünen Anzügen bedeckt.

Die Serie von Arbeiten reflektiert das allgemeine menschliche Sehnen nach emotionaler und körperlicher Nähe und Geborgenheit. Gleichsam erinnert sie aber auch an unsere Schutzbedürftigkeit und Angst vor Verletzung.




"MY TINY LITTLE MIGHTY HEART", 2009
16 mm, Videoloop







Die 16mm Filmarbeit zeigt Röntgenaufnahmen von mit Kontrastmittel untersuchten Kinderherzen. In dieses pulsierende medizinische Filmmaterial ritzt sich kontinuierlich die kleine handschriftliche Botschaft "my tiny little mighty heart" ein und öffnet damit eine zweite, emotionale Ebene: denn das Herz ist sowohl physikalisch faktisch als auch emotional und für das menschliche Selbstverständnis essentiell. Die Botschaft reflektiert das menschliche Schicksal zugleich ein Staubkorn in der Welt und Gottes Ebenbild zu sein.



"PLAYGROUND", 2009 / "THE ANGEL BRICK", 2001
Fotografie, Objekt







Neben "Home" thematisiert auch "Playground" den zunehmenden Verlust einer inneren und äusseren Heimat und versinnbildlicht den zunehmend entwurzelten Menschen in einer anonymen Massengesellschaft. Diese Verlassenheit strahlt auch der hell und grünlich erleuchtete leere Spielplatz am Rande Chicagos bei Nacht aus; kein Kinderlachen ist hier vorstellbar.



"HOME", 2009
Pigmentdrucke 40 x 50 cm gerahmt







Zwei Farbaufnahmen zeigen einen grossen bunten Stoffbären, der zwischen zwei Mobile Homes sitzt und einen schrottigen, vernagelten Wohnwagen, auf dessen verrosteter Seite ein Pfeil mit den Worten "Drive Through" in die Leere zeigt.

Beide Fotografien entstanden in Holland/Illinois. Sie verdeutlichen eine sich dumpf spührbar ausbreitende Sinn- und Heimatlosigkeit. Das Dysfunftionale und Deplazierte versinnbildlicht den zunehmend entwurzelten Menschen in einer vermassten Gesellschaft.



"EDEN 09"; 2009
Pigmentdrucke 30 x 45 cm gerahmt









Zwei S/W Aufnahmen zeigen ein Mädchen am Rande eines Graslabyrinthes und zwei Mädchen am Strand.

Erstere Aufnahme entstand im Gartenlabyrinth hinter der Kathedrale von Chartres. Es spiegelt das sich im inneren dieser so wichtigen gotischen Kathedrale (geistige Schule von Chartres) befindliche Bodenlabyrinth, das das Leben in seinen verschlungenen Pfaden darstellt und zum meditativen Gehen zu einem Zentrum der Weisheit, Ruhe und Wahrheit einladen soll. Das kleine Mädchen am Übergangspunk zum Erwachsenwerden verlässt das Symbol und versinnbildlicht das menschliche Abwenden von höherer Fügung und leid- und arbeitsamen Leben.

Die beiden Mädchen am Strand von Douarnenez / Bretagne stehen an der Übergangslinie zwischen Wasser und Festland. Auch sie stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden und verkörpern dennoch die unschuldige Reinheit in einer von den letzten Sonnenstrahlen beleuchteten Strandsituation.




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Jahresausstellung 2009 der Akademie der Bildenden Künste München
Altbau 1. OG Westflügel Fotoklasse und Klasse Karin Kneffel Raum A.O1.08


"PARADISE LOST (Eve's Dream)", 2009

"...The World was all before them, where to choose
Thir place of rest, and Providence thir guide:
They hand in hand with wandring steps and slow,
Through EDEN took thir solitarie way."
John Milton (Paradise Lost, 1667)






"Flesh on Acropolis", 2009



"Invisible City", 2009





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"ANNUNCIATION", 2009

Wunderkammer - Die Ratten stürmen das sinkende Schiff
Die Färberei, München 2009












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"RECEIVER", 2008

Jahresausstellung 2008 der Akademie der Bildenden Künste München
Klasse Karin Kneffel, Raum 0103









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"PALLAS ATHENA", 2008
Klasse Dieter Rehm









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"THE WATCHTOWER", 2008 + "TRANSMITTANCE", 2008

Der katholische Faktor, Regensburg 2009
Jahresausstellung 2008, Klasse Dieter Rehm







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"I AM HERE, AWAITING",  2007

KunstKraftWerk, OpenArt 2007
+ Jahresausstellung 2007 der Akademie









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"YOU ALL LOOK THE SAME TO ME", 2007
Ankauf BMW, Projekt SHIFTING BOARDERS














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FRAU SCHÃFFER 2006
Ausstellungsprojekt, Installation, Fotografie, Skulptur

Die Ausstellung "Frau Schäffer" setzt sich aus 2 Teilen zusammen: eine
Rauminstallation in den ehemaligen Wohnräumen der 2003 verstorbenen
Frau Schäffer und Fotografien der Raumdetails sowie einer skulpturalen
Arbeit in der Akademie der Bildenden Künste München während der
Jahresausstellung 2006. Alle Arbeiten setzen sich mit verbleibenden Spuren
der Verstorbenen - den konkreten wie auch den imaginativen im Gedächtnis
der anderen Hausbewohner der Kurfürstenstrasse 5 - auseinander.













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GLOBALHERO 2006
Posterserie, Ausstellungsprojekt (mit Karen Schmidt)

Photokina Köln 2007

"Die beste Waffe gegen den Mythos ist in Wirklichkeit vielleicht,
ihn selbst zu mythifizieren, das heißt, einen künstlichen Mythos
zu schaffen." (Roland Barthes)

Wir ersetzen die auf allgemein verbreiteten Postern abgebildeten
Vetreter politischer Gruppierungen (z.Bsp. Hisbollah, Lebanese
Forces usw.) durch unseren Protagonisten. Dieser tritt durch
Nachahmung der Gestik, Kleidung, Körperhaltung und -sprachen die
Stelle der abgebildeten, bekannten Persönlichkeiten.
Die in den Originalen vorhandenen, historisch aufgeladenen Bild-
informationen wie Symbole, Hintergründe und Logos werden ebenfalls
verändert, auf ihre Grundformen reduziert oder ausgetauscht.
Der ursprüngliche "Code"; wird gelöscht, umgeformt und so die Bedeu-
tung verändert. Die Originalplakate werden entmythifiziert, indem
wir den ursprünglichen Mythos "löschen" und mit einem künstlichen,
neu erschaffenen Mythos überdecken.
Das so "uminszenierte"; Plakat wird an seinen Herkunftsort, die
Straßen Beiruts, zurückgebracht und dort in gewohnter Weise gehängt.
Wir konfrontieren den Betrachter mit dem - oberflächlich besehen -
vermeintlichen Original. Erst bei genauerem Hinsehen ist das Imitat
bzw. die Fälschung zu erkennen.
Eine geplante Weiterentwicklung reduziert sämtliche Symbole auf ihre
Grundformen und zielt so auf eine Sinnentleerung. Die so geschaffenen
ikonographischen "Archetypen" der Abbildungen werden noch zusätzlich
mit der Bildung eines - nun konkret gewordenen - Archetypen eines
"neuen Helden" unterstrichen.
Dieser wird heute eher über den Grad seiner Öffentlichkeitspräsenz
und seines (subjektiv und durch Massenakzeptanz definierten)
Charisma als über seine Taten definiert.
Dabei soll die Umsetzung so subtil und unauffällig wie möglich
gehalten werden, da die oberflächliche Gesamtanmutung möglichst
ähnlich sein soll.Wir verdeutlichen bildlich (entsprechend den im
sog. "iconic turn"; festgestellten Wirkmustern visueller Kommunikation
die Austauschbarkeit von als existentiell bedeutsam erachteten Bild-
inhalten. Wir "entlarven" so im Wortsinne Strategien der Ikonen- und
Heroenbildung.

Auf diese beschriebene Weise hinterfragen wir das Verhältnis von
Individuum und Leitbild (Held/Vorbild) und konfrontierenden Be-
trachter mit Sinnumdeutung oder -entleerung.
Wir untersuchen Identifikationsmechanismen und weiterhindas Verhältnis
von Macht zu (Un)Sichtbarmachung und Wirkung im öffentlichen Raum.
Der inszenierte Archetypus eines libano-politischen Heros vertritt
nun alle - also auch oppositionelle - Meinungen und politischen
Fraktionen. Dieser Eingriff gewinnt an Bedeutung, hält man sich die
Ereignisse und Folgen der jüngeren politischen Vergangenheit Libanons
vor Augen.

Unsere Vorgehensweise wird dabei von folgenden Grundregeln bestimmt:

1.Alle Hintergründe werden ausgetauscht, nur die Farbigkeit wird
übernommen

2.Im ersten Schritt werden Symbole verändert, im zweiten ausgetauscht
oder auf ihre Grundformen reduziert (unkenntlich gemacht)

3.Der Protagonist ist immer unser Modell

4.Die Typographie wird entweder weggelassen oder sinverändert

5.Alle Attribute werden ebenfalls ausgetauscht

6.Es werden keine Collagen produziert, sondern neue, reale Situationen
nach bekanntem Vorbild entwickelt.














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FACE-A-FACE
Film, Performance, Lecture

Die Libanon Filmwoche "face-à-face" fand im November 2006 im Gasteig
München statt. Geladen waren 6 libanesische Regisseure und
Medienkünstler, die an 4 Tagen ihre Filme  und Arbeiten zeigten, Interviews
und Lectures gaben und Performances aufführten.
Verena Frensch veranstaltete, organisierte, moderierte und dokumentierte in
Zusammenarbeit mit Klaus Blanc von der Offenen Akademie der MVHS alles
von der idee bis zur Umsetzung und entwickelte selbst Performances.









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ZIADS GARDEN 2005
Ausstellungsprojekt, Installation, Fotografie
Stettenkaserne München

In der Rauminstallation "Ziads Garden" werden in fünf parcoursartig
angeordneten Stationen verschiedene Formen der Entfremdung gezeigt.
Den Hintergrund der Arbeit bilden die politischen Geschehnisse im
Libanon in 2005 und ihre Auswirkungen auf die libanesische Gesellschaft.

"Weder dem Vergangenen anheimfallen noch dem Zukünftigen. es kommt
darauf an, ganz gegenwärtig zu sein." (Karl Jaspers)

In der Rauminstallation "Ziads Garden" untersuche ich in fünf
parcoursartig angeordneten Arbeiten (Stationen) verschiedene Formen
der Entfremdung in Anlehnung an Karl Jaspers Versuch, die gegen-
wärtige Aufgabe der Logik zu beschreiben: "Weder dem Vergangenen
anheimfallen noch dem Zukünftigen. Es kommt darauf an, ganz gegen-
wärtig zu sein."

1. Den Hintergrund der Arbeit bilden die politischen Geschehnisse
im Libanon in 2005 und ihre Auswirkungen auf die libanesische
Gesellschaft.

In den Arbeiten "Je cherche, je cherche, je cherche...", "The Glory
Box" und "The Hideaway 1+2" erlebt der Betrachter unterschiedliche
Formen anwesender Abwesenheit. Stellvetretend für das nicht visua-
lisierte, schildernde Subjekt spürt der Betrachter dessen lähmende
Handlungsunfähigkeit, die Raum- und Zeitortung wirkt "interstitial"
(zwischenräumlich). Der angedeutete Vergangenheitsbezug, die Wunsch-
vorstellung, Ablenkung und Loslösung aus dem Erlebensraum werfen die
Frage auf, ob und wann existentielles Erleben der eigenenen
Individualität möglich ist.
Einzig in der letzten Videoarbeit "Place des Martyrs" scheinen
Erlebenszeit und Echtzeit zusammenzufallen und das Individuum so
entscheidungs- und handlungsfähig zu werden.

"Ziads Garden" wurde erstmalig in der Gemeinschaftsauststellung
"Chamäleon 1" der im letzten Jahr gegründeten Künstlergruppe
"Chamäleon" in den Räumlichkeiten der ehemaligen Stetten-Kaserne
im Dezember 2005 in der Schwere-Reiter-Strasse gezeigt.



Ziads Garden, Part 1: "Je cherche, je cherche, je cherche..."
Video 39 min., Loop, on DVD



Ziads Garden, Part 3: "The Glory Box"
Lambda Print, 80 x 113 cm



Ziads Garden, Part 3: "The Hideaway"
3 Lambda Prints gerahmt, 80 x 113 cm







Ziads Garden, Part 4: "The Hideaway 2"
a/ Music Clips, Syrian Video Center,Damascus, Syria,
DVD 90 min.,
b/ French-Lebanese Community, Annual Meeting, Beyrouth,
Video min., on DVD





Ziads Garden, Part 5: "Place des Martyrs"
Video 35 min., Loop, on DVD







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TARGET 2006

THE PROMISED LAND, Lightjet auf Dibond 120x90 cm





EDEN 07 K3 Pigmentdruck 4-tlg. gerahmt 60x40 cm





DREAMSCAPE Lightjet auf Dibond 80x60 cm







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"SHIFT II - Jordan",  2006














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"SHIFT I - Beyrouth",  2006
Altbau ehem. Klasse Lang (KULTRAUM)





















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THE ANGEL ARCHIVE, 2001
Auszüge aus Buch WINGSPAN, 2002, Installation SHORELINE, 2001
Installation, THE ANGEL ARCHIVE, 2001, Buch BLACK + WHITE, 2001,
Objekte ANGELBRICK; und BLANCHE GAMAND, beide 2001

Installation SHORELINE: 3 Leuchtkästen mit Lochkameraaufnahmen auf
Polyesterfilm. Installation THE ANGEL ARCHIVE: Buchprojekt, 36 S.
mit illustrationen, Holzkästchen mit 9 Aluminiumdosen, verschiedene
Materialien,ANGELBRICK: Fotografie auf Stein (liquid light),
BLANCHE GAMAND: Buchcovergestaltung mit Fotografie (Liquid Light)
und "Black & White".













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LICHTBILD - 01, 2001
Serie von Lochkameraaufnahmen,
Großformat

Diese Serie von Lochkameraaufnahmen zeigt Landschaften in einer
an das traumhafte Erleben angelehnten Erscheinungsform, die Dar-
stellung des Lichtes erinnert an die Schilderungen transzendentaler
Phänomene. ein reales Abbild wird so surreal oder "metareal".











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LICHTBILD - 02, 2001
Serie von 10 Mittelformat-Portraitaufnahmen
35 x 25 cm, Barytprint

Diese Portraitserie hinterfragt unser Verständnis von Portrait:
die abgebildeten Personen werden vom Licht eines aus der
christlichen Ikonographie bekannten "Heiligenscheines" erleuchtet;
dies regt den Betrachter eher zur Asssoziation an als sich auf den
Bildinhalt zu konzentrieren





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LICHTBILD - 03, 2001
Serie von 10 Mittelformat-Portraitaufnahmen
35 x 25 cm, Barytprint







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Julio Cortazar: THE INSTRUCTION MANUAL, 2000
Buchprojekt, Illustrationen und Satz, zusätzlich Fotografien zwischen den
gefalzten Seiten (Japanische Bindung)





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VITA

2007 /
Praktikum/Freie Mitarbeit bei Dr. Stefanie Rosenthal
(Ausstellung Schlingensief), Haus der Kunst München
2005 /
Gründung Künstlergruppe "Chamäleon"
Seit 2004 /
Studium an der AdBK München bei Prof. Karin Kneffel. Prof. Nikolaus Lang
und Prof. Dieter Rehm
2003 /
Gründung Designstudio fsg3
1999-2001 /
Master of Arts (CAD), Royal College of Art London
1997-2002 /
Visuelle Kommunikation, HfG Karlsruhe bei Prof. Gunter Rambow und
Prof. Volker Albus
1992-95 /
Modegrafik, Deutsche Meisterschule für Mode München

AUSSTELLUNGEN UND PROJEKTE

2010 /
ARTGOESGREEN, Parterinsel, München
IM SCHATTEN DER LICHTUNG, JAHRESAUSSTELLUNG der AdBK 2009
CALLING MUNICH, Gates of Eden Mannheim
PLACAS DEL DESEO, Kunstverein Dachau
FOTOBOX in der WHITEBOX München

2009 /
THE WOMAN NEXT DOOR, Ausstellungsprojekt mit Angela Dwyer und Studenten
der Akademie der Bildenden Künste München
TARGET PARTNERS München
THEATER OF LIFE, GdK der AdBK München (K)
OSTRALE 2009, Dresden
JAHRESAUSSTELLUNG der AdBK 2009
WUNDERKAMMER - Die Ratten stürmen das sinkende Schiff, Die Färberei
DER KATHOLISCHE FAKTOR, zeitgen. polnische und deutsche Kunst, Regensburg (K)

2008 /
PRODUCT PLACEMENT, Kremer Mühle München
POSITION FOTOGRAFIE, Galerie der Künstler/BBK München
FANTASY AND FAIRYTALES, 200 Jahre Kunstakademie, Muffatwerk München
PLANET AQUA, mit Noémie Stegmüller, Nicole Darling, Mark Rämisch, Sapporo/Japan
JAHRESAUSSTELLUNG 2008 AdBK München

2007 /
KUNSTKRAFTWERK, Open Art München 2007
JUNGE KUNST IN DER BMW WELT, München, Ankauf 2007 (K)
LfA Kalender "JUNGE KUNST IN BAYERN" 2007,
TARGET 2, Gruppenausstellung München
DARMSTÃDTER TAGE DER FOTOGRAFIE, Darmstadt (K)/
SHIFT, Kunstraum Münchengladbach/
JAHRESAUSSTELLUNG 2007 AdBK München

2006 /
TARGET PARTNERS, München/
FRAU SCHÃFFER, AdBK München/
Jahresausstellung 2006 AdBK München/
CHAMÃLEON II, Kurfürsten 5 München/
FACE-Ã-FACE - Ansichten des Libanon (Film,
Performance, Lecture), Kuration + Moderation + Organisation, Gasteig München
(+ Gestaltung Flyer, Poster, Dokumentation)/
GLOBALHERO, Photokina Köln

2005 /
CHAMÃLEON I, Stettenkaserne München /
ZWEIFACHKOMPETENT, Artig München

2001 /
THE RCA SUMMER SHOW, London (K)/
VISION, Envelope Gallery, London (K)/
FLEISCH, Möbelmesse Köln (K)

1998 /
ABSCHIED, IWKA Karlsruhe, (+ Gestaltung Katalog, Poster, Dokumentation)/
AMNESTY INTERNATIONAL, ZKM Karlsruhe/
7th. INTERNATIONAL POLITICAL POSTER SHOW, Musee des Beaux-Arts Mons, Belgien/
TAG DER DEMOKRATIE, Landeszentrale für Politische Bildung

Preise
BSI Design Award 2001
Brian Robb Award 2000

Stipendien
2010 Stipendium vom Kultusministerium Bayern
2001 BFWG Charitable Foundation, London
1999 + 2000 RCA Grant, London


Bibliografie
Rambow - Studenten, Verlag Hatje Cantz

(K) = Mit Veröffentlichung im Katalog



Verena Frensch  


Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab 2005. Klasse Lang.

Letzte Aktualisierung dieser Seite
am 08.07.2010.


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