2005 - 2011 Studium der Malerei und Grafik bei Prof. Jerry Zeniuk
2011 Diplom bei Prof. Jerry Zeniuk, AdBK München
Teilnahme an Ausstellungen:
2006 - Jahresausstellung AdBK, München
2007 - Kunstpavillon, München
- Dannerstiftung AdBK, München
- Jahresausstellung AdBK, München
2008 - Galerie im Buntentor, Bremen
- Galerie in der Stadtresidenz, Landshut
- Süddeutscher Verlag Hüthing, München
- Jahresausstellung AdBK, München
- Auktion Akademieverein, AdBK München
2009 - Weltraum, München
- Weltraum/ Lothringer 13, München
- Modern Art Gallery, Los Angeles
- Galerie Stefan Vogdt, München
- Galerie AKA, München
- Seven Star Gallery, Berlin
- Jahresausstellung AdBK, München
2010 - Europäisches Künstlerhaus, Freising
- Jahresausstellung AdBK, München
2011 - Diplomausstellung AdBK, München
- Gartenhaus der Kunst AdBK, München
2012 - Rathaus, Ottobrunn

Rezension des Journalisten und Regisseur Thomas Honickel
"Aus der Farbe heraus"
Die Künstlerin Vero Wendland arbeitet ganz aus der Farbe heraus und mit der Farbe. Die unterschiedlich großen farbigen Ovale, die sie mit großzügigem Malgestus in Schichten auf ihre Großformate aufträgt, bieten dem menschlichen Auge Reiz wie Orientierung. Augenreiz entsteht schon durch die Bildkomposition aus polymorphen Formen, zu denen die Ovale durch den wiederholten, sich gelegentlich überlappenden Farbauftrag mitunter mutieren. Orientierung bieten dagegen die Farbharmonien aus dunklen Blautönen, in die immer wieder wie als Ausrufezeichen ein Gelb, ein Karmesinrot oder sogar ein zartes Violett gestreut sind. Der Raumeindruck der Bilder ist nahezu dreidimensional, die Farbbeutel scheinen im Raum ein Eigenleben zu führen, sie schweben, tanzen, scheinen näher zu kommen oder sich zu entfernen in einem stetigen Rhythmus. Es ist eine Polyphonie aus Farben, ein Auf und Ab an Spannung und Dynamik, die Vero Wendland mit ihren Farbklängen erreicht. Dachten wir zuerst noch an die chromatischen Scheiben des Malers E. W. Nay, so erkennen wir im nächsten Moment, dass es hier noch andere Vorbilder aus der zeitgenössischen Kunst geben muss.
Die Materialität dieser Bilder hat etwas flüchtiges, der Farbauftrag erfolgt offenbar so naß, dass Farbnasen belassen und damit zu einem zusätzlichen ästhetischen Reiz werden, dem Pinselduktus eignet zuweilen etwas zeichnerisches, so als wäre schnell eine Wachskreide auf Papier ausprobiert worden. Günther Förg hat vor einigen Jahren neue Bilder vorgelegt, die reine zeichenhafte Farbstudien waren und – aus entsprechender Entfernung betrachtet – durchaus auch Arbeiten auf Papier hätten sein können.
Auch Cy Twomblys münchner „Lepanto“-Zyklus verdankt sich ja ganz der Intensität und Leuchtkraft seiner Farben, deren Organisation wiederum durchaus etwas zeichnerisches hat. Diese malerische Strategie ist so etwas wie das unverwechselbare Markenzeichen Twomblys geworden.
Vero Wendland, eine Schülerin des sanften Farbgurus Jerry Zeniuk, hat sich bewusst in diese Traditionslinie gestellt. Ihre großformatigen Bilder leben von einem großzügigen Farbauftrag und einer lebendigen Struktur aus klaren Farben, in ihrer Gesamtheit sind sie einer zeitlosen Ästhetik verpflichtet, die über allen Moden und Stilen steht. Sie sind wie reine Musik, so als wäre für ihr Farbenspiel eine gültige Partitur gefunden worden.













Papierarbeit - Ausstellung im Europäischen Künstlerhaus in Freising

Installation "Bierzelt" - Jahresausstellung AdBK 2008


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Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München
ab
2005. Klasse Zeniuk.
Letzte Aktualisierung dieser Seite
am
03.05.2012.
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